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Einladung

Eduard-Anthes-Preis 2021

7. Mai 2021


Verleihung an
Dr.des. Ferdinand Heimerl
für seine Dissertation
 
Das römische Beda/Bitburg
Kaiserzeitlicher vicus, spätantike Befestigung und Bestattungen

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Ausgezeichnet

Eduard-Anthes-Preis
Preisträgerinnen und Preisträger

Preisgekrönte Dissertationen
(PDF mit Bezugsquellen)

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Eduard Anthes

(* 5. Juni 1859,  † 7. Februar 1922) war ab 1892 Streckenkommissar der Reichs­limes­kommission für Hessen. Ihm ist die Erforschung und erstmalige Kartierung des gesamten römischen Limes zu verdanken. 1905 wurde er Mitglied der Römisch-Germanischen Kom­mission. Im Januar 1909 wurde er zum ersten haupt­amtlichen archäo­logischen Denkmal­pfleger im Groß­herzogtum Hessen-Darmstadt berufen und war zuständig für die Boden­denk­mäler in den groß­herzoglichen Provinzen Starkenburg (Süd­hessen), Rhein­hessen und Oberhessen. In dieser Funktion unternahm er Schürfungen am Odenwald-Limes. Ihm ist die Entdeckung des römischen Kastells Groß-Gerau zu verdanken. 1919 erhielt er die Venia Legendi für Archäo­logie an der TH Darmstadt.

Nach seinem Tod im Jahr 1922 verwaiste die Stelle des archäo­logischen Denkmalpflegers. Erst 1947 etablierte sich wieder eine staatliche archäo­logische Denkmalpflege im Regierungs­bezirk Darmstadt.

Eduard Anthes im Stadtlexikon Darmstadt
www.darmstadt-stadtlexikon.de/a/anthes-eduard/

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Ölgemälde; Dauerleihgabe an den Verein von Altertumsfreunden von Annette Eckhard-Anthes;
Foto: Pavel Odvody, hessenARCHÄOLOGIE, Außenstelle Darmstadt

Von Eduard Anthes gezeichneter Lageplan
zur Grabung "Auf Esch" bei Groß-Gerau

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In Wikipedia: Entdeckung von Kastell und Vicus Groß-Gerau (Auf Esch)

Eduard Anthes bei der Besichtigung der Ausgrabungen bei Groß-Gerau "Auf Esch".
Links möglicherweise Großherzog Ernst Ludwig. Im Hintergrund die Kirche von Dornheim.
Postkarte aus dem Jahr 1898, wahrscheinlich von Felix Hettner gezeichnet.

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Fotos: ©hessenARCHÄOLOGIE

Im Andenken

an seine Verdienste um die Archäologie und zur Förderung junger Archäo­loginnen und Archäo­logen hat der Verein 1984 den Eduard-Anthes-Preis ins Leben gerufen. Mit ihm wird alle zwei Jahre eine heraus­ragende Dissertation ausgezeichnet, die sich mit einem archäologischen Thema aus dem Mittel­gebirgs­raum beschäftigt.

 

Eduard-Anthes-Preis

Der Preis wird vom Verein von Altertumsfreunden im Regierungs­bezirk Darmstadt in Koope­ration mit dem Hessi­schen Ministerium für Wissen­schaft und Kunst und der hessenARCHÄOLOGIE am Landes­amt für Denkmal­pflege Hessen ver­geben. Das Preis­geld beträgt (Stand 2021) 7.500 Euro.

 


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